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Ghana-Hilfe Reken

Brief aus Ghana (2012)
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Brief aus Ghana (2009)
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Brief aus Ghana (2006)
Brief aus Ghana (2005)
Brief aus Ghana (2003)

Als Elisabeth Steinbrink 1999 mit ihrem Partner nach Ghana ging, sah sie dort so unglaublich viel Elend, dass sie helfen wollte. Und das tat sie auch. Zuerst nur im Rahmen ihrer eigenen Möglichkeiten rund um ihren Wohnort Gyinyase-Kumasi, mitten im tropischen Regenwald Ghanas. Inzwischen versucht sie, in etwas größerem Stil zu helfen. Dabei wird sie unterstützt von Freunden und Bekannten, von vielen Menschen, die ihre Artikel in der Borkener Zeitung lesen und sich angesprochen fühlen, und von der Evangelischen Kirchengemeinde, in der sie lange Jahre - zuletzt als Presbyterin - mitgearbeitet hat.

Mithilfe dieses Wassertanks bekam eine Grundschule sauberes Trinkwasser. Für diese beiden Jungen aus dem Waisenhaus haben sich Pateneltern gefunden, die ihre Schulausbildung bezahlen.
Mithilfe dieses Wassertanks bekam eine Grundschule sauberes Trinkwasser. Für diese beiden Jungen aus dem Waisenhaus haben sich Pateneltern gefunden, die ihre Schulausbildung bezahlen.

Ihr besonderes Anliegen sind die Kinder und deren Ausbildung in Schule und Beruf. Wo es möglich ist, unterstützt sie notleidende Familien und bezahlt für die Kinder das Schulgeld, die Schuluniform und die nötigen Bücher. Für nur 30-35 Euro pro Monat können "Pateneltern" es einem Kind ermöglichen, die Schule zu besuchen.

Mit Spendengeldern konnte sie für eine Schule einen Wassertank kaufen und so den Anschluss an die Wasserversorgung erreichen. Im Jahr 2004 konnte an derselben Schule erstmals eine Toilettenanlage gebaut und eingeweiht werden.

Ein langer Weg vom ersten Spatenstich... ...bis zur fertigen Toilettenanlage der Schule.
Ein langer Weg vom ersten Spatenstich... ...bis zur fertigen Toilettenanlage der Schule.

Ein besonderer Moment war, als Ruth Gumah ihre durch Spendengelder finanzierte Ausbildung zur Stoffdruckerin mit dem Gesellenbrief abschließen konnte. Denn anders als bei uns muss der Lehrling seinen Meister/seine Meisterin bezahlen, bei dem/bei der er etwas lernen will. Ausserdem muss in der Lehrzeit der Lebensunterhalt des Lehrlings durch Spenden finanziert werden.

Ruth Gumah bekommt von ihrer Meisterin den Gesellenbrief als Stoffdruckerin (Batik). Elf Kinder sind genug! Diese Mutter bekam die von ihr gewünschte Sterilisation bezahlt. Und während sie im Krankenhaus war, kümmerte sich Elisabeth Steinbrink um die vielköpfige Familie.
Ruth Gumah bekommt von ihrer Meisterin den Gesellenbrief als Stoffdruckerin (Batik). Elf Kinder sind genug! Diese Mutter bekam die von ihr gewünschte Sterilisation bezahlt. Und während sie im Krankenhaus war, kümmerte sich Elisabeth Steinbrink um die vielköpfige Familie.

Das nächste Projekt, für das Spendengelder benötigt werden: Ein Brunnen soll gebohrt werden, damit die Mittelschule einen Schulgarten anlegen kann. Dort lernen die Schülerinnen und Schüler, die in Ghana wachsenden Pflanzen anzubauen. Das ist ein reguläres Unterrichtsfach. Außerdem soll die Ernte verkauft werden, wobei der Erlös wieder der Schule zugute kommt. Um einen solchen Schulgarten anlegen zu können, benötigt die Schule jedoch dringend den Brunnen, den sie jedoch selber nicht finanzieren kann.

Was Elisabeth Steinbrink wichtig ist: Sie kennt die Menschen, denen geholfen wird und begleitet sie mit regelmäßigen Besuchen. Sie interessiert sich für die schulischen Erfolge und hält Kontakt zu den Schulen und Lehrern. Sie kann die Verwendung der Spendengelder unmittelbar überprüfen, damit die Hilfe für die Kinder tatsächlich zu einer Investition in die Zukunft wird.

Weitere Informationen und Kontakt über unser Gemeindebüro. Die Adresse finden Sie auf der Seite Ansprechpartner.



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